Rückmeldung aus meiner literarischen Sommerpause

Julian Bochum2016

 

 

Hallo Golffreunde,

ich hatte nun länger nichts berichtet.

Das war auch nicht so doll. In den letzten drei Turnieren (Kosaido Düsseldorf, Sparkassen Cup Bochum und Lotos Polish Open) waren die Ergebnisse durchwachsen.

Habt Ihr sicherlich auch gemerkt. Ich habe vernünftig gespielt – aber keine scores zusammen bekommen. Es kamen regelmäßig so ungünstige Umstände wie Steckschüsse, ausgelippte Puts und sogar im Semirough verlorene Bälle dazu. Nur in Polen fehlte mir tatsächlich auch das Gefühl. Das war also mal eine Durststrecke. Da will ich jetzt auch nicht mehr so viel darüber nachdenken. Haken dran.

Im letzten  Turnier in Bissenmoor lief es dann wieder besser. Die erste Runde hat richtig Spaß gemacht. Es fühlte sich mal wieder so selbstverständlich an, Fairways und Grüns ohne große Anstrengung zu treffen und auch die ein oder andere Birdiechance zu nutzen. Auch die „gekratzten“ Löcher gingen am Ende gut aus. Das reichte dann für -5 und einen guten Turniereinstand.

An den weiteren beiden Tagen wurde das Wetter wieder wesentlicher Bestandteil des Spiels. Und es ging nicht mehr ganz so leicht „von der Hand“. Am letzten Tag gab es deswegen sogar eine fast zweistündige Unterbrechung. Am Ende reichte es noch für den 5. Platz. Es ist einfach Mist, wenn ein Fehler dann noch an der 18 passiert. Das trübt (erstmal) die Stimmung für die ganze Runde und Turnier. Es war so stürmig, dass es meinen kurzen Putt aus unter einem Meter nochmal verweht hatte = Bogie. Das kostete mich dann wichtiges Preisgeld (Platz 5 statt Platz 4) und inbesondere auch Punkte für die Weltrangliste (gibt es nur bis Platz 4). Habe mir dann zu allem Übel auch noch einen Rüffel von Simon, unserem Turnierleiter, eingefangen, weil nach der Aktion dann auch meine Mütze über das Grün „wehte“ und der Ball aus meiner Hand in den Teich „sprang“.

Gefreut habe ich mich über die regelmäßigen Gäste, die mittlerweile bei den Turnieren in Deutschland mitgehen. Das ist wirklich schön, schon so ein kleine Fangemeinde zu haben. Danke Euch.

(ich entschuldige mich bei Euch für den „Ausrutscher“ an der 18…; ich kann (noch) nicht so tun, als sei mir das egal – arbeite aber an einem zumindest nach außen hin gelasseneren Eindruck)

Mit der Mannschaft haben wir am Abschlussturnier auf eigenem Boden die 2. Liga gehalten.
Das war eine gute Mannschaftsleistung. Ich hatte im Einzel nicht so berauschend abgeschnitten.

Umso besser war wieder mal der Vierer mit Timo, den wir drei unter Par abgeschlossen hätten – wenn diese noch gewertet worden wären (aber Gewitterabbruch).

Das zeigt dann aber auch umso mehr, dass es bei einem Mannschaftswettbewerb auf einen guten Durchschnitt im Team ankommt.

Und das ist in diesem Jahr toll gelungen. Glückwunsch an das gesamte Team. Wir hatten auf dem Papier das schlechteste Teamhandicap.
Aber nach dem Heimspiel wurde uns von den Gegnern – wieder mal – attestiert, dass der Platz für die Anforderungen nicht schwer genug geratet ist und auf unserem Platz erspielte Handicaps auf der ganzen Welt Bestand haben dürften. Daher ist so eine Zahl (HCP) auch relativ. Wir sind stolz auf unsere Leistung in 2016.

Danke an den Club für die gute Unterstützung während der gesamten Saison.

Es folgen nun für mich noch die beiden letzten Tuniere der Saison: Hardenberg und Adendorf.

Drückt mir die Daumen, dass ich es wieder zurück an die Spitze der Rangliste schaffe für den Aufstieg. Mir fehlen nur wenige Punkte.
Anschließend gibt es dann die erneute Teilnahme bei der Qualifying School zur European Tour.

Viele Grüße

Euer Julian KunzenbacherZiel-erfüllt1-e1469733498750 ErsteMannschaft2016

2 Comments

  1. Hallo Julian,

    es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Dich in Bissenmoor zu begleiten. Ich fand, dass Du sehr solide gespielt hast. Es fehlte ein wenig Glück beim Putten. Aber was soll´s – das Einzige was zählt, ist der Aufstieg. Ich freue mich auf Adendorf (Pro AM) und werde versuchen, Dich am Finaltag zu unterstützen (leider muß ich auch irgendwann arbeiten). Für das Finale nehme ich mir aber frei.
    PS: Nicht so viel ärgern – das hilft nicht!!! Hab ich mir auch in meinem Job abgewöhnt 🙂

    Gruß aus Hamburg
    Karsten (ein Fan)

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